Eckerwald
Im Eckerwald  1998     Tusche und Gold auf Holz   je 220 x 40 cm  Ausschnitt
Im Eckerwald 1998 Tusche und Gold auf Holz je 220 x 40 cm Ausschnitt
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Im Eckerwald  1998     Tusche auf Holz    220 x 40 cm
Im Eckerwald 1998 Tusche auf Holz 220 x 40 cm
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Im Eckerwald   1998   Tusche auf Holz     Ausschnitt
Im Eckerwald 1998 Tusche auf Holz Ausschnitt
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Eckerwald

Seit 1998

Die Gedenkstätte Eckerwald erinnert an ein letztes Kapitel nationalsozialistischer Kriegspolitik. Von September 1944 bis Frühjahr 1945 wurde auf diesem Gelände eine Schieferölfabrik errichtet.

Die Anlage gehörte zum „Unternehmen Wüste“, einem Industriekomplex, dessen Bestimmung es war, die Treibstoffkrise, die sich im Verlauf des Zweiten Weltkriegs abzeichnete, zu beheben. KZ-Häftlinge aus sieben Außenlagern von Natzweiler-Struthof entlang der Bahnlinie Tübingen- Rottweil wurden hier gezwungen, ihren Beitrag zur Kriegswirtschaft zu leisten.

An den verwitterten Betonwänden der ehemaligen Gebläseanlage sind Holzstelen von Ulrich Schultheiß mit umrisshaft in schwarzer Farbe gezeichneten menschlichen Figuren angebracht.